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Bücher, die ich empfehle!

Irving Kristol: “The Neoconservative Persuasion”
390 Seiten, Selected Essays, 1942 - 2009
Als Irving Kristol 2009 verstarb, überschrieb Barry Gewen seinen Nachruf in der New York Times mit den Worten: "Irving Kristol, Godfather of Modern Conservatism, dies at 89”. Das war eine zutreffende Würdigung eines Mannes, der den gedanklichen Horizont dessen, was heute in den USA und in Europa als “Neo-Konservativismus“ bezeichnet wird, wie kein Zweiter geprägt hat. Wer heute verstehen will, wie der Konservativismus von den Republikanern bis zum Tea Party Movement ideologisch geeicht ist, sollte den posthumen Band “The Neoconservative Persuasion“ unbedingt lesen.  Weiter 

Robert Skidelsky: „Keynes. The Return of the Master”
214 Seiten; Allen Lane/Penguin Books, 2009
Dieses Buch von Robert Skidelsky, den Lesern der Financial Times als scharfsinniger Kolumnist bekannt, muss erst noch einen deutschen Verleger finden. Die Betonung liegt auf „muss“. Denn das Buch von Lord Skidelsky ist eine glänzende Darstellung der Gründe, warum das ökonomische Denken von John Maynard Keynes heute wieder von größter Bedeutung für die Gestalter und politischen Weichensteller der Weltwirtschaft ist.  Weiter 

Oliver Chittenden (Hrsg.): „The Future of Money”
402 Seiten; Virgin Books, 2010
Herausgeber Oliver Chittenden hat viele Jahre für das renommierte London Speaker Bureau gearbeitet. Mit vielen der besten Köpfe unserer Zeit in häufigem Kontakt, hat er unmittelbar nach Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise diesen personifizierten ökonomischen und politischen Sachverstand mobilisiert. Die Einleitung des Bandes schrieb Vince Cable, der heutige Wirtschaftsminister Großbritanniens. Herausgekommen ist ein Band höchst lesenswerter Reflexionen über die jüngere Vergangenheit und die Gegenwart des Finanzwesens und der Weltwirtschaft.  Weiter 

David Marsh: „The EURO. The Politics of the new global currency”
340 Seiten; Yale University Press, 2009
Das Buch von David Marsh ist in diesen Wochen und Monaten noch wertvoller, als es bei seinem Erscheinen vor fast zwei Jahren war. Seine  Dokumentation der Entstehungsgeschichte des Euro bietet zweierlei Attraktivität: gleichermaßen tiefe Sachkenntnis und Kenntnis der Politik, der beteiligten Institutionen, der handelnden Personen und ihrer Motive.  Weiter 

Niall Ferguson: „The Future of Money. A Financial History of the World”
442 Seiten; The Penguin Press, 2010
Niall Ferguson gehört zu der Sorte Historiker, die die Gabe des Erzählens mit der Gabe des Faktensammelns und mit einem sicheren Gespür für das historische Terrain ihrer Themen verbinden. The Future of Money ist ein glänzendes Beispiel dafür. Wenn das Buch im Untertitel eine „Finanzgeschichte der Welt“ verspricht, dann ist das durchaus keine Übertreibung.  Weiter 

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